Soroptimistinnen in der Mitte Europas

35 Jahre sind seit der Gründung unseres Clubs Bad Oeynhausen/Wittekindsland Ende 2019 vergangen. Dieses Jubiläum konnten wir mit einem besonderen Wochenende mit einem Benefiz-Konzert junger Musikerinnen zum Auftakt und einem Link-Treffen mit Soroptimistinnen aus den Niederlanden, aus England und aus befreundeten Clubs der Region feiern.

 

Beim Benefiz-Konzert in der Auferstehungskirche Bad Oeynhausen standen nach der Eröffnung durch Präsidentin Dr. Barbara Lamp und den Grußworten des Bürgermeisters Achim Wilmsmeier und der SI-Bezirks-Präsidentin Dr. Shilpi Saxena junge Künstlerinnen im Mittelpunkt. Dank der Unterstützung von Sponsoren, Gästen und aus Spenden kamen sechstausend Euro für Förderprojekte zusammen. Davon gehen 2.000 Euro an das Projekt „Frühkindliche Erziehung - Early Childhood Development“, das Vorschulkinder in Piet Retief in der Provinz Mpumalanga in Südafrika fördert, und gemeinsam mit dem SI-Club Detmold-Lippische Rose unterstützt wird. 2000 Euro erhält das Projekt „Sag ja zu mir“ für Schülerinnen der 8. Klasse an Schulen der Stadt Löhne und weitere 2000 Euro an die Musikschule der Stadt Bad Oeynhausen für die Förderung junger Musikerinnen (stimmt die letzte Ergänzung?).

Für die Soroptimistinnen aus England, den Niederlanden und Deutschland ging das Jubiläum mit einem europäisch inspirierten Begleitprogramm am Samstag und Sonntag weiter. In Herford schauten die Soroptimistinnen zurück auf den Aufbau föderalistischer Strukturen durch die englische Besatzung nach dem 2. Weltkrieg. Die lebendigen Schilderungen des britischen Presse-Offiziers und die Erzählungen und Gespräche mit britischen Mitbürgern und Zeitzeugen machten Geschichte lebendig und zeigten wie das Engagement der Briten den Wiederaufbau bei aller Not und Härte der Nachkriegszeit initiierte und unterstützte. Alle Soroptimistinnen waren beeindruckt vom Einfluss der jungen Geschichte auf die Region und der Bedeutung gemeinsamer Erlebnisse und Anstrengungen für Europa in der Gegenwart. 

Mit Singen und Musizieren, bei gutem Essen und einem abschließenden Besuch im Mindener Domschatz ging das Jubiläumswochenende nach zwei Tagen zu Ende. Es bleibt die wunderbare Erkenntnis, dass Gespräche, Begegnungen und gemeinsame Erlebnisse reichhaltige Impulse für so vielfältige Herausforderungen des Alltags in Europa bieten.  




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